Siemens
Siemens will in den nächsten Jahren deutschlandweit rund 2700 Jobs streichen, ver- oder auslagern.
Bild: Peter Kneffel
2.700 Jobs betroffen: Konzern-Umbau bei Siemens
München
11.05.2017 10:30
Der Elektrokonzern Siemens will in den kommenden Jahren insgesamt rund 2.700 Jobs streichen, ver- oder auslagern. Das teilte das Unternehmen in München mit.
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"Die Planungen wurden den Arbeitnehmervertretern vorgestellt und verteilen sich über eine Reihe verschiedener Standorte und Geschäfte in Deutschland. In Summe sollen über einen Zeitraum von mehreren Jahren knapp 1.700 Arbeitsplätze in Deutschland wegfallen", teilt Siemens in einer Presseerklärung mit. Weitere rund 1.000 Arbeitsplätze sollen zu externen Dienstleistern in Deutschland übertragen oder innerhalb des Konzerns verlagert werden.

Besonders betroffen sind die interne Unternehmens-IT, wo es alleine um 1.350 Jobs geht, sowie die digitale Fabrik und die Zugsparte, aber auch die Ausbildung des Konzerns. Mit den Maßnahmen, die sowohl Stellenabbau als auch die Ver- und Auslagerung von Jobs umfassen, reagiert das Unternehmen auf Probleme in einzelnen Geschäftsbereichen wie der Zugsparte.

Der Schwerpunkt des Konzern-Umbaus liegt nicht in Baden-Württemberg und damit auch nicht am Standort Karlsruhe. 

Der Artikel wurde nachträglich aktualisiert. 

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