Elevator Pitch Gewinner 2015/2016
Teresa Beck nahm den Preis für ihr Team von "GoSilco" in Stuttgart entgegen.
Bild: ps
Karlsruher Startups an der Spitze: Existenzgründer räumen ab
Karlsruhe/Stuttgart
21.06.2016 05:00
Die Fahrstuhlfahrt für Existenzgründer im Land ist entschieden: In der dritten Runde des landesweiten Start-up Wettbewerbs „Elevator Pitch BW“ des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau setzte sich GoSilico aus Karlsruhe gegen die Mitwettbewerber vor der Jury durch. Auch auf Platz 2 und 3 konnten Gründer aus Karlsruhe belegen.
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17 Finalisten traten am Freitag beim Landesfinale in Stuttgart gegeneinander an und haben sich um den Titel von Baden-Württembergs bestem Gründerteam beworben. Sie hatten im Wettbewerb jeweils nur drei Minuten Zeit, um Jury und Publikum von ihrer Unternehmensidee zu überzeugen.

"Der 'Elevator Pitch BW' ist eine Gelegenheit für Gründer, um in die Öffentlichkeit zu treten, das Geschäftsmodell in einem frühen Stadium zu validieren und wertvolle Kontakte für die weitere Entwicklung des Unternehmens zu knüpfen", erklärte Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut MdL, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau, bei der Preisverleihung.

Vereinfachte Prozesse durch neue Software

Den ersten Preis über 3.000 Euro hat "GoSilico" aus Karlsruhe gewonnen. Teresa Beck, Tobias Hahn und Thiemo Huuk beschleunigen mit ihrer Simulations-Software die Prozessentwicklung für Biopharmazeutika. Durch die Technologie von GoSilico kann mit nur wenigen Experimenten ein Computermodell erstellt werden, das in Sekunden liefert, was im Labor Tage dauert.

Den mit 2.000 Euro dotierten zweiten Platz sicherte sich die Geschäftsidee "Cross Connected HoloDeck", ebenfalls mit einem Sitz in Karlsruhe. Das Team ermöglicht produzierenden Unternehmen mithilfe von Virtual-Reality-Brillen und Datenhandschuhen sowie der passenden Software, ihre Produkte in jeder Produktlebensphase interaktiv zu erleben – standortübergreifend und gleichzeitig mit mehreren Personen.

Den dritten Platz belegte die Geschäftsidee "otego" aus Karlsruhe. Das Team entwickelt neuartige thermoelektrische Generatoren (TEG) als autarke Energieversorgung. Damit lässt sich Energie aus kleinsten Wärmequellen zum Beispiel Kleingeräten in Strom umwandeln. Für viele vernetzte Kleingeräte könnte damit Batteriewechsel bald der Vergangenheit angehören.

Rund 170 Jungunternehmen und Start-ups standen bei 15 regionalen Wettbewerben und zwei branchen-spezifischen Special Cups in 15 Städten auf den Bühnen. In den letzten drei Jahren standen fast 500 Teams auf 52 Bühnen in großen wie auch in kleineren Kommunen.

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