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Karlsruhe hat neue Kultur-Plattform: Heute schon "Rausgegangen"?
Karlsruhe
28.12.2016 12:05
Ob Konzerte, Partys oder Festivals: Veranstaltungen für ein junges Publikum werden in erster Linie im Internet erstellt und verbreitet. Ein neues Startup hat dafür eine Plattform für Veranstaltungstipps ins Leben gerufen - auch mit Tipps für Karlsruhe.
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Ein Kölner Unternehmen kommt in die Fächerstadt: "Rausgegangen" nennt sich das Startup von Witali Bytschkow, Tim Betzin, Björn Kutzner, Ingmar Stock und Corinna Jacke. Die kreativen Köpfe hinter "Rausgegangen" bezeichnen sich selbst als Musiker, Weltentdecker und Theater-Enthusiasten. Ihre Idee: mit einer neuen Plattform ein Stück Kultur und Lebensfreude teilen.

Menschen vernetzen und die Kultur-Szene unterstützen

"Wir zeigen jeden Tag Erlebnisse, die von spannenden, kreativen Menschen geschaffen werden und die es wert sind, dafür rauszugehen", erklären die Unternehmer ihr Konzept. Die Plattform soll Menschen miteinander vernetzen und gleichzeitig die Kulturszene unterstützen.

Auf der Seite gibt es Empfehlungen für Partys, Theater, Konzerte, Restaurants, Ausstellungen und vieles mehr. Oft handle es sich bei den Veranstaltungen um Geheimtipps, bei denen so mancher noch unbekannte Künstler entdeckt werden könne, so die Startup-Gründer. Für die Nutzer fallen dabei keine Kosten an. Sowohl die Registrierung in der App als auch auf der Website sind kostenlos.

Tipps für Freunde werden zur Gründer-Idee

Der Startschuss für das Projekt fiel im Mai 2015 in Köln, als die Gründer erste Mails mit Veranstaltungstipps an 30 Freunde verschickten. Zunächst war der tägliche Newsletter nur auf die Stadt Köln ausgelegt. Inzwischen gibt es individuelle Empfehlungen auch in acht weiteren Städten- darunter Berlin, München und auch Karlsruhe.

Und die Plattform soll noch weiter wachsen. Hierfür suchen die Unternehmer sogenannte "Städtemanager" als Verstärkung. Das Ziel der Startup-Gründer ist es, in jeder Stadt Mitglieder zu haben, die Empfehlungen für ihre Stadt geben können. "Allein in Köln wird das Portal bereits von 70.000 Facebook-Fans fleißig genutzt", so die Unternehmer.

Wie finanziert sich die Plattform?

"Rausgegangen" finanziert sich dabei durch Crowdfunding. Dazu stellt sich das Projekt im Internetportal "Startnext" vor und sammelt öffentlich Spenden für seine Finanzierung. Im Gegenzug bekommen die Unterstützer ab Januar 2017 Leistungen von "Rausgegangen" zur Verfügung gestellt. Wer das Projekt zum Beispiel mit 80 Euro unterstützt, bekommt ein Abendessen für sechs Personen geschenkt.

Seit Oktober 2016 hat das Startup-Unternehmen 32.261 Euro durch Crowdfunding gesammelt. Das Ziel liegt noch etwas höher: 60.00 Euro bräuchten die Unternehmer, um alle Ideen, vor allem die Weiterentwicklung der App, verwirklichen zu können. Nichtsdestotrotz wird das Projekt ab Januar 2017 mit den bereits gesammelten Mitteln ausgebaut werden.

Alle Veranstaltungstipps von "Rausgegangen" in Karlsruhe findet man unter www.facebook.com/rausgegangenkarlsruhe

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