Polizeiabsperrung
(Symbolbild)
Bild: Thomas Riedel
Nach Bombendrohung in Gaggenau: Rathaus wieder freigegeben
Karlsruhe
03.03.2017 08:59
Am Freitagmorgen wurde der Marktplatz und das dort angrenzende Rathaus in Gaggenau nach einer Bombendrohung weiträumig abgesperrt. Die Polizei konnte nichts Verdächtiges feststellen.

Der Bürgermeister der Stadt, Michael Pfeiffer, bestätigte die Bombendrohung gegenüber dem Nachrichtensender "n-tv". Die Polizei war bislang für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. Im Rathaus berichtet eine Bandansage, dass die Einrichtung heute geschlossen bleibt.

Erst am Donnerstag war in Gaggenau eine Wahlkampf-Veranstaltung des türkischen Justizministers Bozdag abgesagt worden. Ob ein Bezug zwischen der Drohung und der abgesagten Veranstaltung besteht, ist allerdings noch nicht offiziell bestätigt.

Aktualisierung, 9.20 Uhr:

Wie die Polizei Offenburg im Gespräch mit ka-news bestätigt, ging am Freitagmorgen gegen 8 Uhr telefonisch eine Bombendrohung in Gaggenau ein. In Absprache mit dem Bürgermeister wurde das Rathaus daraufhin geräumt. Die Ermittlungen der Polizei laufen. 

Aktualisierung, 10.50 Uhr:

Vor rund einer Stunde meldete die Polizei in Offenburg, dass das Rathaus mittlerweile vollständig geräumt sei. Seither laufen die Durchsuchungsmaßnahmen, die zur Stunde allerdings ohne Ergebnis waren. Die Arbeiten werden nun mit Sprengstoffhunden fortgesetzt.

Aktualisierung, 11.50 Uhr:

Nachdem am Freitagmorgen kurz vor 8 Uhr beim Rathaus in Gaggenau eine telefonische Bombendrohung eingegangen war, durchsuchte die Polizei die Räume mit Unterstützung von zwei Sprengstoffspürhunden. Nach umfassenden Abklärungen konnte in dem Gebäude nichts Verdächtiges festgestellt werden. Das geht nun aus einem Bericht der Polizei Offenburg hervor.

Gegen 11.35 Uhr wurde daher die Absperrung aufgehoben und das Rathaus wieder freigegeben. Hinweise auf den unbekannten Anrufer liegen zum jetzigen Stand nicht vor. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

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