Kombi-Karle im Stadtmuseum
Dr. Peter Pretsch, Leiter des Stadtmuseums, Dr. Alexandra Kaiser vom Stadtarchiv und den Historischen Museen und KASIG-Geschäftsführer Uwe Konrath zusammen mit dem Neuzugang.
Bild: KASIG
Neues Zuhause für Maskottchen: Kombi-Karle steht jetzt im Museum
Karlsruhe
26.08.2017 21:00
Ein Jahr lang saß er mit seinen beiden Kollegen bei Wind und Wetter, bei Hitze und Frost hoch oben über dem Marktplatz auf der Havarieleitung – jetzt hat Kombi-Karle ein neues, sicheres und sicher auch bequemeres Zuhause gefunden. Seit dieser Woche ist er im Innenhof des Stadtmuseums im Prinz-Max-Palais zu sehen.

Am Donnerstag wurde die kleine, um die 100 Kilogramm wiegende Figur unter tatkräftiger Hilfe der Arge Stadtbahntunnel im Stadtmuseum im Prinz-Max-Palais angeliefert und im Innenhof aufgestellt. Möglich gemacht hat die Aktion neben der Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft (Kasi) und der Arge Stadtbahntunnel die "Hölscher Wasserbau".

Das Unternehmen hatte die 2,2 Kilometer lange, zur Sicherung des Baus der unterirdischen Haltestellen gedachte Havarieleitung vor zwei Jahren errichtet, nach einem Jahr die drei Figuren für den Marktplatz spendiert und vor wenigen Wochen Leitung und Figuren wieder demontiert. Neben "Kombi-Karle", der bekanntermaßen als Maskottchen für das Projekt Kombilösung steht, gehören dazu auch "Horscht Wassertropfen" der das Wasserbau-Unternehmen symbolisiert und ein Vogel, gestaltet in den Farben der beiden anderen Maskottchen, der die Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten versinnbildlicht.

Kombilösung Maskottchen
Das war einmal: Kombi-Karle, Horscht Wassertropfen und der Vogel vor der Montage auf der Havarieleitung im August 2016 Bild: KASIG

Zwei Figuren gehen nun zurück zum Wasserbau-Unternehmen ins norddeutsche Haren an der Ems, Kombi-Karle freilich darf in Karlsruhe bleiben. Die aus massivem Beton gefertigte Figur nahmen der Leiter des Stadtmuseums Prinz-Max-Palais,Peter Pretsch, und Alexandra Kaiser vom Stadtarchiv und den Historischen Museen entgegen.

Die Übergabe gilt als ein weiterer Museums-Beitrag zum ÖPNV-Umbau in der Stadt. Das Stadtmuseum hat bereits einen Teil des Schneidrads der Tunnelvortriebsmaschine sowie weitere für den Bau der Kombilösung wichtige Werkzeuge und Ausrüstungen erhalten.

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