Schloss Ettlingen
Bild: ka-Reporter: Peter Eich
Falsche Aussagen: Stadt Ettlingen stellt Fedrows Darstellungen richtig
Ettlingen
14.01.2017 05:00
In Ettlingen geht der Streit um Bürgermeister Fedrow in eine neue Runde: Die Stadt Ettlingen hat eine Korrektur der Darstellung von Bürgermeister Fedrow an die Presse geschickt. Einige von ihm aufgestellten Behauptungen seien einfach nicht wahr.

In einer offiziellen Pressemeldung der Stadt Ettlingen "korrigieren" die Verantwortlichen einige Darstellungen von Bürgermeister Fedrow. In diesem Zusammenhang wird jedoch betont, dass zum Schutz der beteiligten Personen nicht alle Fakten offen gelegt werden könnten.

So hätten die Mitarbeiter des Rechtsamts nicht wie von Fedrow angegeben über ein "sehr gutes Arbeitsverhältnis" berichtet. Zudem sei es nie zu Mobbing oder ähnlichen Handlungsweisen gekommen. "Diese Darstellung ist falsch", wie die die Stadt Ettlingen beschreibt. Vielmehr hätten sich die Mitarbeiter des Amtes zum Selbstschutz jeder Aussage zu dieser Angelegenheit verweigert. Diese Tatsache läge dem Oberbürgermeister Arnold und den Fraktionsvorsitzenden als schriftlicher Vermerk vor.

"Herr Fedrow führt weiter aus, dass aufgrund der Aussagen der Mitarbeiter und aufgrund der Tatsache, dass sowohl die betroffene Justitiarin, der Oberbürgermeister, der Hauptamtsleiter und andere keine konkreten Beweise vorgelegt hätten, kein begründeter Vorwurf vorliegen würde", heißt es in der Pressemeldung weiter. "Richtig ist, dass sich alle Betroffenen bereit erklärt haben, bei der für disziplinare Vorwürfe gegen den Bürgermeister zuständigen Stelle, dem Regierungspräsidium Karlsruhe, Aussagen in dieser Angelegenheit zu machen, das weitere Verfahren aber zunächst abwarten wollen."

Ein weiterer Vorwurf, der Oberbürgermeister habe eine Mediation als "überflüssig" abgelehnt und sei an einer rathausinternen Aufklärung nicht interessiert, entspreche nicht der Wahrheit. Vielmehr habe Oberbürgermeister Arnold schriftlich mitgeteilt, dass die Aufklärung der Sachverhalte nicht in seinem, sondern im Zuständigkeitsbereich des Regierungspräsidiums Karlsruhe liegen würden. Durch dieses Organ solle eine faire Aufklärung stattfinden, die nun abgewartet werden solle.

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