Fußball-Fans in Stuttgart
Bild: Andreas Rosar (dpa)
ka-news-Leser einig: Der KSC muss mehr gegen Fan-Randale tun!
Karlsruhe
20.04.2017 19:00
Es soll eine eindeutige Botschaft sein: Vergangene Woche hat der Karlsruher SC nach dem Einsatz von Pyrotechnik im Karlsruher Fanblock beim Derby in der Landeshauptstadt Konsequenzen gezogen. Genau richtig, finden viele ka-news-Leser. Sie fordern ein härteres Vorgehen.

Es will aktuell einfach nicht laufen beim Karlsruher SC. Neben der angespannten sportlichen Situation kämpfen die Karlsruher vor allem mit Negativschlagzeilen nach dem Derby gegen den VfB Stuttgart. Anhänger des Vereins hatten im Fanblock Pyrotechnik gezündet und teilweise auch auf das Spielfeld geworfen. Das Spiel musste mehrfach unterbrochen werden.  

Der KSC muss nach den Zündeleien mit Geldstrafen rechnen. Für das Vergehen einiger Anhänger beim Spiel gegen Erzgebirge Aue verhängte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) den Verein erst in dieser Woche eine Strafe von 8.000 Euro. Wie das Urteil des DFB zum Derby ausfallen wird, bleibt abzuwarten. Derweil könnte das Derby auch Thema im Landtag werden: Sascha Binder von der SPD-Landtagsfraktion fordert, dass sich der Innenausschuss des Landtags mit der Angelegenheit befassen soll. 

"KSC wird schneller mit Krawall in Verbindung gebracht" 

Der KSC hatte daraufhin Maßnahmen angekündigt. Betroffen sind der Service beim Verkauf von Auswärtstickets, Ticketpakete für die Supporters Karlsruhe, verschärfte Ticket-AGB und härteres Vorgehen gegen Vermummung. Bei den Supporters Karlsruhe stößt das Vorgehen auf Kritik. Eine Mehrheit der Teilnehmer unserer nichtrepräsentativen Umfrage steht allerdings hinter einem härteren Vorgehen. 70,05 Prozent bei insgesamt 2.564 Stimmen sind der Auffassung, dass Fußballvereine mehr gegen solche Szenen tun müssen. 

ka-news-Leser ka-lex sieht in den Maßnahmen des KSC "einen kleinen Anfang". Weitere Konsequenzen müssten noch folgen. Ähnlich sieht das auch ka-news-Leser Petrolhead: "Bei aller Kritik am Präsidium, dies ist ein erster richtiger, allerdings auch längst überfälliger Schritt." Auch ka-news-Leserin Badenmaus freut sich, dass "endlich mal etwas passiert." "Hier geht es um unseren Verein und unseren Ruf, der geschädigt wurde", schreibt sie. Von den Supporters Karlsruhe fordert sie, die Namen der Verantwortlichen zu nennen. 

ka-news-Leser Schlappendengler ärgert sich: "In der Wahrnehmung wird der KSC mittlerweile schneller mit Krawall in Verbindung gebracht als alles andere. Das ist schade, da wir immer noch bundesweit große Sympathien haben." 

Muss die Polizei schneller eingreifen?

Auch in den Sozialen Netzwerken ist die Stimmung eindeutig. In Diskussionen unter Artikeln von ka-news wird immer wieder die Forderung nach einem härteren Durchgreifen laut. Kritik am Vorgehen des KSC gibt es auch in den sozialen Netzwerken:

 

28,39 Prozent der Teilnehmer unserer Umfrage sind der Meinung, dass der Verein nicht mehr tun müsse. Viele sehen auch die Behörden mehr in der Verantwortung.

Auch ka-news-Leser Raoulinho kritisiert die Behörden: "Der Staat ist hier mitschuldig. Einfach mal massiv mit Polizei reingehen und isolieren und dann auch mal drauf. Solange die wissen, dass sie nichts zu befürchten haben, wird das immer so weiter gehen." 1,56 Prozent der Teilnehmer haben zu dem Thema keine Meinung. 

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