Fussball 2.Bundesliga, 1. FC Kaiserslautern - Karlsruher SC
27.11.2016, xtkx, Fussball 2.Bundesliga, 1. FC Kaiserslautern - Karlsruher SC, emspor, v.l. Osayamen Osawe (Kaiserslutern)\, Bjarne Thoelke (KSC)\, Dirk Orlishausen (KSC)\
Bild: fu-sportfotografie
KSC vor Südwest-Derby: "Fußball ist ein Kampfsport"
Karlsruhe
28.04.2017 15:19
Im Südwest-Derby am Samstag (Anpfiff 13 Uhr) ist auf jeden Fall jede Menge Zündstoff drin. Der Karlsruher SC will den endgültigen Abstieg vermeiden, die Gäste des 1. FC Kaiserslautern benötigen noch jeden Punkt zum Klassenerhalt.

Verschenken werden die Gastgeber im Derby ganz sicher nichts. Auch wenn der Fokus bereits auf die Planungen der kommenden Saison gerückt sind. "Wir möchten die letzten vier Wochen so angehen, dass wir eine Chance auf dem Platz haben", fordert Cheftrainer Marc-Patrick Meister vollen Einsatz seiner Spieler. Im Training haben er und sein Trainerteam der Mannschaft deshalb klar gemacht, "dass Fußball ein Kampfsport ist". 

Fakt ist für Meister, dass sich der KSC in allen Teilen verbessern muss, wenn er noch einmal ein Erfolgserlebnis haben will. Das gilt sowohl in der Defensive, wo sich immer wieder Fehler einschleichen, die teuer bezahlt werden. Aber auch im Angriff. Dort haben die Badener einfach viel zu wenig Durchschlagskraft.

Verzichten muss Meister am Samstag erneut auf eine ganze Liste von Spielern: Enrico Valentini, Bjarne Thoelke und Dimitris Diamantakos sind demnach keine Option. Jonas Meffert und Grischa Prömel steckte Meister sogar in die Kategorie der Langzeitverletzten zu Boubacar Barry und Manuel Torres. Florian Kamberi und Ylli Sallahi sind nach ihrer Versetzung in die Oberliga ohnehin keine Option mehr. "Beide Spieler spielen in unseren sportlichen Planungen keine Rolle mehr", so der Cheftrainer.  

"Es soll nicht an unserer Motivation scheitern."

Fabian Reese ist dagegen für Meister ein Kandidat für die Startformation. Gleiches gilt für Dennis Kempe. "Es ist schon absehbar, dass man die ein oder andere Veränderung sehen wird", so der KSC-Coach im Gespräch mit ka-news. Unter der Woche war zu erkennen, dass sich der Trainingsschwerpunkt klar auf die Spieler verlegt, die eine Zukunft im Wildpark haben.

Auch im Kader für das Südwest-Derby wird dies eine Rolle spielen. Meister über mögliche Erfolgserlebnisse: "Es soll nicht an unserer Motivation scheitern."

Bislang haben sich 17.000 Zuschauer ein Ticket für das FCK-Spiel gesichert. 3.300 davon unterstützen die Gäste. Geleitet wird die Partie von Bibiana Steinhaus. 

Das wird gerade bei ka-news heiß diskutiert:
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