Karlsruher SC - SV Sandhausen
Fußball: 2. Bundesliga, Karlsruher SC - SV Sandhausen, 13. Spieltag am 19.11.2016 im Wildparkstadion, Karlsruhe (Baden-Württemberg). Der Karlsruher Erwin Hoffer (l) und der Sandhausener Philipp Klingmann kämpfen um den Ball.
Bild: Uli Deck (dpa)
KSC soll sich in Sandhausen endlich belohnen: "Tore schießen macht Spaß"
Karlsruhe
21.04.2017 14:55
Es ist ein hinausgezögerter Abschied für den Karlsruher SC aus der Zweitklassigkeit. Zwar wird der Abstieg am Sonntag (13.30 Uhr) im Gastspiel beim SV Sandhausen noch nicht besiegelt, doch um diesen abzuwenden bedarf es schon einem echten Fußball-Wunder. Entsprechend denkt man im Wildpark nur noch von einer zur nächsten Herausforderung und versucht das beste Ergebnis herauszuholen.

"Es ist eine Situation, in der beide Mannschaften nicht ohne Druck ins Spiel gehen", formuliert KSC-Coach Marc-Patrick Meister die Ausgangslage vor der Partie. Denn auch Sandhausen schwebt mit 35 Punkten auf Rang zehn ebenfalls im Abstiegsgefahr. Er erwartet eine hitzige Partie, da die Hausherren eine Mannschaft sei, "die auch einmal weh tun kann". Der SVS werde bis zuletzt alles geben. Zugleich hat Meister aber auch kein Problem damit, "wenn wir die schlechtere Mannschaft sind und wie Heidenheim hier mit drei Punkten heimfahren".

Um dies zu realisieren, wurde unter der Woche noch einmal an der Offensive gearbeitet. Denn vor dem Tor müssen die Karlsruher noch deutlich zulegen. "Alle Mann dürfen Torgefahr ausstrahlen", formuliert Meister die Erwartungen an seine Spieler. "Tore schießen macht auch Spaß", hatte der Trainer bereits unter der Woche gegenüber ka-news erklärt. "Umso mehr das Tor im Mittelpunkt steht, umso mehr Erfolgserlebnisse passieren und umso besser fühlt es sich darüber hinaus an. Wir müssen uns eine gewisse Lockerheit und Unbekümmertheit erhalten für die restlichen Zweitligaspiele." 

Meister freut sich auf "englisches Ambiente"

Der Auftritt gegen Heidenheim sei ein guter Anfang gewesen. Meister: "Das Spiel hat uns Schwung gegeben, den wollen wir mitnehmen." Allerdings hat der KSC vor dem badischen Duell in Sandhausen erneut ein paar personelle Sorgen. So fallen neben Manuel Torres am 30. Spieltag Enrico Valentini, Boubacar Barry, Grischa Prömel, Jonas Meffert, Dimitris Diamantakos und Fabian Reese aus. Matthias Bader ist ein Wackelkandidat, nachdem er am Freitag einen Schlag aufs Fersenbein erhielt. 

Sandhausen rechnet aktuell mit rund 8.000 Zuschauer. Mit verkauften 1.700 Tickets an Karlsruher nehmen die Gäste damit fast ein Viertel der Besucherränge ein. Meister jedenfalls freut sich auf gute Stimmung in dem engen Stadion, das damit "englisches Ambiente" verspricht. Einen Vertrag für sein Engagement als Profitrainer hat er dagegen noch nicht unterschrieben. Dies soll aber nach Aussage von Manager Oliver Kreuzer "in den nächsten Tagen" endlich geschehen. 

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