Bild: Carolin Reisenauer
KSC-Sieg mit kleinem Makel: "Hätten früher den Deckel draufmachen können"
Karlsruhe
24.09.2017 18:26
Der Karlsruher SC hat sich den zweiten Heimsieg innerhalb einer Woche gesichert. ka-news hat sich nach dem 2:0-Erfolg gegen Erfurt bei den Beteiligten umgehört.

Marcel Mehlem: Das Glück, dass wir die letzten Spiele nicht hatten, das haben wir uns heute erarbeitet. Kämpferisch war es wieder eine Top-Leistung von uns allen. Der Sieg ist völlig zurecht auf unserer Seite. Ich ergänze mich mit Marvin (Wanitzek, Anm. d. Red.) ganz gut. Er macht das spielerische nach vorne, ich bin der Abräumer. Das hat die letzten Spiele gut geklappt, so kann es weitergehen. 

Jonas Föhrenbach: Wir hätten schon früher den Deckel draufmachen können. Aber letztlich haben wir uns vorgenommen, mit einem positiven Gefühl aus der Englischen Woche rauszugehen. Das haben wir geschafft, das ist das wichtigste. Meine Flanke sollte eigentlich zu Dominik Stroh-Engel. Dass der Abwehrspieler den Ball so abfälscht, ist natürlich Glück. Das hatten wir in dieser Saison noch nicht so wirklich. Aber das braucht man, um eine Serie zu starten. Deshalb freuen wir uns, dass es so gekommen ist. 

Alois Schwartz: Wir haben eine sehr starke erste Halbzeit gespielt, machen ein glückliches Tor, das aber auch verdient war. Mit einem ruhigeren Spiel und klareren Aktionen hätten wir vielleicht schon vor der Halbzeit das zweite Tor machen müssen - auch um Ruhe reinzubekommen. Mit Beginn der zweiten Halbzeit war es noch einigermaßen okay, aber ab der 60. Minute haben wir das Fußball spielen eingestellt. Keiner weiß warum. Vielleicht ist es dem geschuldet, dass wir zwei Englische Wochen in Folge hatten, die Beine werden müde. Vielleicht war es auch ein bisschen Angst, ob man das Spiel über die Runden bekommt. Trotzdem hatten wir zwei, drei Chancen, wo wir das Spiel früher entscheiden können. In vier Spielen haben wir nur ein Gegentor fressen müssen. Letztendlich sind wir auf einem ordentlichen Weg, wenn es um die Stabilität geht. Dann können wir die nächsten Schritte gehen.

Stefan Krämer: Wir haben uns trotz des unglücklichen Tores reingebissen. Ab der 25. Minute fand ich das Spiel ausgeglichen. In der zweiten Halbzeit fand ich, dass meine Mannschaft in vielen Belangen besser war. Der Aufwand war groß, ich kann im läuferischen und kämpferischen Bereich, im taktischen Bereich und im Mut denn Jungs keinen Vorwurf machen. Nach so einem guten Auswärtsspiel müssen wir jetzt aus Tabellen-20. fünf Stunden Bus fahren - das macht keinen Spaß. Spaß gemacht hat mir dagegen die zweite Halbzeit. Wenn wir darauf aufbauen, dann werden wir nicht absteigen.

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