Karlsruher SC - SV Sandhausen
Fußball: 2. Bundesliga, Karlsruher SC - SV Sandhausen, 13. Spieltag am 19.11.2016 im Wildparkstadion, Karlsruhe (Baden-Württemberg). Die Sandhausener Mannschaft bejubelt den Siegtreffer zum 1:3 durch Lucas Höler.
Bild: Uli Deck (dpa)
KSC-Gegner Sandhausen: Platzt das Wiedersehen mit Daniel Gordon?
Sandhausen/Karlsruhe
22.04.2017 15:00
Fünf Spieltage vor Saisonende kommt es für den Karlsruher SC zum nordbadischen Duell gegen den SV Sandhausen. Beide Mannschaft eint die Sehnsucht nach einem Sieg. ka-news hat die Gastgeber etwas genauer unter die Lupe genommen, die sich mit einem Sieg aus dem Abstiegskampf raushalten wollen.

Zuletzt lief es wahrlich nicht mehr rund für den SVS. Seit zehn Spielen wartet die Mannschaft aus dem Hardtwaldstadion auf einen Dreier. "Natürlich ist das keine einfache Situation, wenn man in den letzten Wochen durch strittige Entscheidungen, immer wieder verletzte Spieler und das fehlende Matchglück sich in so einem negativen Lauf befindet. Aber unsere Aufgabe muss es sein sich das Glück zurück zu erkämpfen und über unser Spiel Erfolg zu haben", gibt Trainer Kenan Kocak vor dem Heimspiel gegen den KSC aus.

Die Situation rund um die Gäste dürfe da nicht interessieren. "Das Geheimnis wird sein, dass wir uns nur auf uns konzentrieren!" Dies bestätigt auch Daniel Gordon, neben Philipp Klingmann ein ehemaliger KSC-Akteur in Diensten des SVS. "Das ist eine sehr schwierige Situation für uns und für Karlsruhe. Zu einigen Spielern habe ich noch immer Kontakt, da tauscht man sich natürlich aus. Dennoch schaue ich nur auf uns und auf unser Ziel, nämlich am Sonntag die drei Punkte hier zu behalten", so der Innenverteidiger, der insgesamt 101 Pflichtspiele für den KSC absolvierte. 

Sandhausen steht knapp über dem Relegationsplatz

Sandhausen tut auch gut daran. Zuletzt schmolz der Vorsprung auf den Relegationsplatz nämlich auf drei Punkte zusammen. "Da zählt jeder Punkt. Wir haben in den letzten Spielen trotz guter Leistungen zu viele Punkte abgegeben. Wir müssen jetzt zusehen, dass wir in dieser entscheidenden End-Phase der Saison den Deckel draufmachen. Am besten starten wir mit einem Heimsieg gegen den KSC", so Gordon, der aktuell aufgrund einer Rückenverletzung noch um seinen Einsatz bangt. 

Gespannt sein darf man, wie Sandhausen die gesperrten Ausfälle von Stürmer Lucas Höler und Innenverteidiger Tim Kister verkraftet, die zuletzt feste Größen in der Startelf waren. Kocak: "Wir probieren vieles aus, um am Ende mit der besten Lösung ins Spiel zu gehen."

Das sagt KSC-Coach Marc-Patrick Meister zum Gegner: "Wir wollen am Sonntag endlich diese Auswärtsmisere stoppen. Dass wir Sandhausen mit unten reinziehen können, ist wahr. Das liegt aber auch einfach daran, dass dieses Schneckenrennen über mehrere Monate in der englischen Woche zum Sprint wurde. Alle Mannschaften haben gepunktet und auf einmal sind sie wieder mit in der Verlosung. Wir wollen denen aber nichts Böses und konzentrieren uns nur auf uns." 

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