Chemnitzer FC - FC Bayern München
Chemnitz-Trainer Horst Steffen
Bild: Hendrik Schmidt (dpa-Zentralbild)
KSC-Gegner Chemnitz: Mit neuem System aus der Krise?
Chemnitz/Karlsruhe
08.09.2017 13:00
Das Duell zwischen dem Chemnitzer FC und dem Karlsruher SC ist zugleich das Duell zweier bislang enttäuschender Mannschaften. Beide stehen vor dem siebten Spieltag in der unteren Tabellenhälfte. ka-news hat den Gegner unter die Lupe genommen.

Sechs Spiele, fünf Punkte - die Bilanz von Chemnitz und dem KSC. Auch in Sachen Torverhältnis bewegen sich beide Clubs auf ähnlichem Niveau. Der CfC erzielte acht Treffer und kassierte 12 Gegentore. Die Karlsruher haben 7:13 in der Statistik stehen.

Der 1:0-Heimsieg am ersten Spieltag gegen Zwickau war eigentlich noch ein guter Start, doch anschließend wollte nicht mehr viel zusammenlaufen. Zwei Unentschieden gegen Jena und Osnabrück sollten noch gelingen. Vor der Länderspielpause musste Chemnitz eine 2:4-Pleite in Unterhaching hinnehmen und damit mit einem negativen Gefühl die spielfreie Zeit überstehen. 

Sieg würde Karlsruhern gut gefallen

"Chemnitz hat einen anderen Anspruch, genauso wie wir", weiß KSC-Cheftrainer Alois Schwartz. Während er selbst für neuen Wind im Wildpark sorgt, ließ auch der CFC nichts unversucht: "Auch da ist es denkbar, dass der Kollege eine Systemänderung vornimmt." Geht Horst Steffen also weg von seinem 3-5-2-System, mit dem er die gesamte Zeit arbeiten ließ? Spekuliert wird über ein 4-4-2, um die Lücken in der Abwehr zu schließen. 

Es bleibt auch abzuwarten, wie gut Anton Fink als Spion dient und was er alles über seinen ehemaligen Club verraten kann. 222 Pflichtspiele absolvierte der Angreifer für die Sachsen, erzielte dabei 118 Tore. Die fehlen Chemnitz in der aktuellen Saison. Es wird vermutlich eine emotionale Rückkehr für Fink, den die CfC-Anhänger als "Fußballgott verehren". 

Der letzte direkte Duell zwischen dem KSC und Chemnitz lässt sich auf den 26. April 2013 datieren. Damals gewannen die Badener im heimischen Wildparkstadion 4:1. Beim letzten Auftritt in der "Community4you"-Arena entführten die Blau-Weißen den Dreier mit 2:1. Ein Erlebnis, das den Karlsruhern auch dieses Mal sicher gut gefallen würde. 

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