Karlsruher SC - 1. FC Kaiserslautern
Der Karlsruher SC steht als erster Absteiger fest.
Bild: Uli Deck
KSC-Abstieg besiegelt: "Ein sehr großer und tiefer Schmerz"
Karlsruhe
29.04.2017 18:38
Nun ist es also passiert, der Karlsruher SC ist abgestiegen. Gewissheit eines Schicksals, das bereits seit längerer Zeit unausweichlich schien. ka-news hat sich nach der 1:3-Pleite gegen Kaiserslautern auf Stimmenfang gemacht.

David Kinsombi: Es sind zwei verschiedene Schuhe, dass ich mein erstes Tor schieße und wir dennoch verlieren. Ich glaube wir hatten keinen einfachen Start mit dem frühen Gegentor, kommen dann aber zur richtigen Zeit zurück und haben dann, wie schon so oft in dieser Saison, die Möglichkeit das Spiel auf unsere Seite zu bringen. Dann bekommst du diesen blöden Elfmeter und das zu einem Zeitpunkt, wo wir ganz gut drin waren und dachten, dass wir nur noch die Pille reindrücken müssen. Dann steht es plötzlich 1:2, dann musst du aufmachen und verlierst das Spiel. Keiner von uns quält sich unter der Woche im Training, gibt Gas, um dann hier her zu kommen und zu verlieren. Wenn man auf den Platz geht, will man alles geben, um zu gewinnen. 

Benedikt Gimber: Wir sind nach dem 0:1 eigentlich gut zurückgekommen, haben uns auch ein Übergewicht erarbeitet. Aber dann wurden wir wieder kalt erwischt und geraten wieder in Rückstand. Dann wird es einfach schwer. Wir wollten durch unser Spiel die Fans wieder zurückgewinnen, das ist uns zwischendurch gelungen. Als dann der erneute Rückstand kam, war es vorbei. 

Dirk Orlishausen: Symptomatisch für unser Spiel in diesem Jahr war das letzte Woche in Sandhausen, nicht heute. Mir ist gerade nicht danach, irgendwelche Spiele zu analysieren. Das tut heute nichts zur Sache. Wir haben vorher genug geredet, jetzt ist das Kind in den Brunnen gefallen. Wir haben uns versucht aufzubauen, haben es nicht hinbekommen. Jetzt sind es Erfahrungen, die hart sind. Das macht sich nicht schön in der Vita, wenn du Absteiger bist, aber da muss man jetzt durch. Es heißt daraus lernen und für die Zukunft die richtigen Schlüsse zu ziehen. 

Marc-Patrick Meister: Wir haben im Moment alle einen sehr großen, sehr tiefen Schmerz, den wir verspüren. Wir alle hier in der KSC-Familie und insofern habe ich keine Kapazität mich mit dem Spielverlauf auseinanderzusetzen. Ich habe dem Gegner auf dem Platz schon zum Sieg gratuliert und möchte es dabei auch belassen. 

Norbert Meier: Ich werde mich kurz fassen, auch aus Respekt vor dem Gegner, den KSC. Wir haben heute drei sehr, sehr wichtige Punkte eingefahren. Mehr ging nicht. Danke. 

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