Bild: Carolin Reisenauer
Heimabschluss vor Geisterkulisse: KSC trifft auf spielstarke Dresdner
12.05.2017 15:55
Es wird ein denkwürdiger Abschied: Im vorerst letzten Heimspiel als Zweitligist muss der Karlsruher SC am Sonntag (Anpfiff 15:30 Uhr) gegen Dynamo Dresden vor der "Geisterkulisse" von gerade einmal rund 6.000 Zuschauern antreten.

Die DFB-Strafe ist zwei Tage vor der Partie noch immer das beherrschende Thema. 3.279 Sitzplatz-Dauerkartenbesitzer, 2.004 Anhänger aus Dresden sowie rund 600 VIPs und Rollstuhlfahrer werden am 33. Spieltag im Wildpark mit dabei sein. Und so haben die Worte von Cheftrainer Marc-Patrick Meister eine ganz besondere Bedeutung: "Unser Ziel muss es sein, zumindest die Haupttribüne hinter uns zu bekommen." 

Auftritt gegen Fürth macht Mut

Er wird dabei zu großen Teilen jenen Spielern vertrauen, die in der Vorwoche gegen Fürth gewonnen haben. Lediglich Franck Kom fällt aus. Der Kameruner zog sich am Freitagvormittag eine Sprunggelenksverletzung zu. Meister weiß auch genau, was auf seine Mannschaft zukommt, nämlich "ein spielstarker Gegner, bei dem die Maschinerie zuletzt etwas gehakt hat." 

Um genau zu sein, konnte Dresden die letzten fünf Spiele nicht gewinnen, verlor vielmehr sogar dreimal in Folge. Der eigene Auftritt gegen Fürth habe dagegen Mut gemacht, so der Coach. An diese Leistung wollen Meister und Co. am Sonntagnachmittag anknüpfen.

Polizei bereitet sich auf Fanmarsch vor 

Während es im Stadion recht leer ist, könnte großer Trubel davor herrschen. Sowohl die ausgeschlossenen KSC-Fans, als auch die Anhänger von Dynamo Dresden haben jeweils einen Fanmarsch angekündigt. Die Polizei rüstet sich im Vorfeld entsprechend, um für eine Trennung der beiden Lager zu sorgen. Einsatzleiter Fritz Rüffel geht davon aus, dass sich während dem Spiel rund 500 bis 1.000 Personen rund um das Stadion aufhalten.

"Wir haben den Wasserwerfer angefordert. Dieser wird aber nur aufgefahren, wenn er wirklich benötigt wird", gab Rüffel gegenüber ka-news an. Man versuche vielmehr mit den auch sonst gegebenen Maßnahmen wie Gitter für Ordnung zu sorgen. 

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