SpVgg Greuther Fürth - Karlsruher SC
Bild: Timm Schamberger (dpa)
Erster Sieg für Meister: KSC beendet Negativserie in Fürth
Karlsruhe/Fürth
08.05.2017 11:21
Der KSC ist abgestiegen, ist auf Abschiedstour von der zweiten Liga. Und der erste Auftritt dieser Tour endete mit einem 1:0 Sieg bei Greuther Fürth.

Mit diesem Auswärtsdreier beendeten die Badener so manche Negativserie. Zum einen warteten die Fächerstädter bereits seit zehn Partien auf einen Sieg auf gegnerischem Geläuf. Dann war es der erste Dreier des KSC nach sechs Auswärtsklatschen in Serie.

Wichtig auch: Trainer Marc Patrick Meister wurde endlich für seine akribische Arbeit belohnt, konnte endlich den ersten Sieg als Cheftrainer feiern. Obwohl er das Team perspektivisch nominierte. Meister gab Marcel Mehlem die Chance für ein Schaulaufen. Das KSC-Eigengewächs durfte erstmals in der Startelf ran und hatte so die Chance, sich für einen Vertrag für die kommende Saison zu empfehlen. Der 22 Jahre Mehlem durfte auf seiner Lieblingsposition im defensiven Mittelfeld sein Können demonstrieren und er machte seine Sache gut.

Der KSC hatte vor dem Sieg in Greuther Fürth nur eine seiner letzten 13 Zweitligaspiele siegreich gestaltet. Das war das 2:0 gegen Hannover am 23. Spieltag.

Engagierte und zweikampfstarke Badener

Die Badener agierten in Fürth engagiert, konnten den Gastgeber meist in Schach halten. Der KSC begann taktisch verhalten – aber zweikampfstark. Nach zehn Minuten 46 Prozent Ballbesitz, aber: 53,1 Prozent gewonnener Zweikämpfe.

Und: Nach zehn Minuten hatte der KSC das Gehäuse der Gastgeber bereits zweimal in Gefahr gebracht. Der ansonsten blasse Oskar Zawada traf mit einem Kopfball die Latte.

Die Quote beim Ballbesitz änderte sich nicht wesentlich im Verlauf der Begegnung. Nach einer halben Stunde waren es 40,3 Prozent. 39,6 Prozent hielten die Statistiker beim Schlusspfiff als Ergebnis fest.

Dass sich die Badener dieses 1:0 erkämpften, belegen die Zweikampfbilanzen während der Partie: Von 53,3 Prozent nach zehn Spielminuten, über 57,7 Prozent nach einer halben Stunde bis zu 52,4 Prozent gewonnener KSC-Duelle beim Seitenwechsel. 54,1 Prozent siegreich gestalteter Duelle waren es beim Schlusspfiff.

Von elf Schüssen der Fächerstädter trafen vier das Gehäuse der Kleeblätter. Schussgenauigkeit: 36,4 Prozent – mäßig, aber nach dem Auswärtsdreier unwichtig. Rolim hatte ja getroffen...

Die Passgenauigkeit war mit 59,7 nicht berauschend. Die 22,4 Prozent der langen Pässe, die beim Mitspieler landeten, waren aber eine Steigerung gegenüber den zuletzt ausgetragenen Begegnungen.

KSC: Fast 60 Sprints mehr als Fürth

Gegenüber der Heimniederlage gegen Kaiserslautern steigerte sich das Team in Sachen Laufleistung. 112,7 Kilometer sind ein guter Wert, waren rund 200 Meter mehr als die Laufleistung der Fürther. Auch bei den Sprints zeigten de KSC-Profis einen größeren Einsatz als Greuther Fürth. 199 KSC-Sprints standen 142 Fürther entgegen. Severin Buchta sprintete am häufigsten: 30 Mal.

Die Passquote beim Schlusspfiff: 61,83 Prozent. Ausbaufähig…

Fouls: 22 zu 15 "für" die Fürther.

Die meisten Ballkontakte hatte Dennis Kempe mit 59. Gut, aber Kempe hatte schon bessere Ergebnisse. Stark seine Passquote mit 80 Prozent. Auf diesem Sektor war Stefan Mugosa wieder schwach. 66,67 Prozent bedeuten, dass jeder dritte Pass von Mugosa beim Gegner landete.

Marcel Mehlem setzte bei seinem Startelfdebüt  "Duftmarken". Er lief am meisten: 12,16 Kilometer und spielte am häufigsten. Foul: Drei Mal.

Das wird gerade bei ka-news heiß diskutiert:
2 Kommentare

Hinweis: Sie müssen angemeldet sein, um zu kommentieren. Bitte beachten Sie die Kommentarregeln.
Betreff/Titel


Ihr Kommentar

Noch Zeichen

Loggen Sie sich ein, um einen Kommentar zu schreiben!

Falls Sie noch nicht registriert sind, können Sie sich mit "Registrieren" ein kostenloses Benutzerkonto anlegen.