Fussball 2.Bundesliga, 1. FC Kaiserslautern - Karlsruher SC
27.11.2016, xtkx, Fussball 2.Bundesliga, 1. FC Kaiserslautern - Karlsruher SC, emspor, v.l. Zoltan Stieber (Kaiserslautern)\, Hiroki Yamada (KSC)\,
Bild: fu-sportfotografie
Duell gegen Kaiserslautern: KSC-Gegner reist mit wackeligen Beinen an
Karlsruhe
27.04.2017 19:00
Es könnte das Spiel der endgültigen Entscheidung für den Karlsruher SC sein. Am Samstag (13 Uhr) kommt der 1. FC Kaiserslautern ins Wildparkstadion. ka-news hat den Gegner im Vorfeld unter die Lupe genommen.

Die Ausgangslage ist klar: Mit einer Niederlage ist der KSC auch rechnerisch in der 3. Liga angekommen. Auf der anderen Seite stehen die Pfälzer, denen dieser Gang ebenfalls noch droht. Der Vorsprung auf den Relegationsplatz beträgt lediglich zwei Punkte. 

Vor allem auswärts läuft es bei den "Roten Teufeln" in dieser Saison überhaupt nicht. Nur ein Sieg gelang in 15 Anläufen, dazu wurden sechsmal die Punkte geteilt. Ganze neun Tore wurden in dieser Zeit geschossen. Lautern ist damit ähnlich schwach wie das Tabellenschlusslicht in der Fremde. 

Das Lieblingsergebnis beider Mannschaften in direkten Duellen war in jüngster Vergangenheit ein Unentschieden. Die letzten beiden Begegnungen zwischen dem KSC und Kaiserslautern endeten torlos. In fünf der letzten sieben Partien wurden die Punkte geteilt. Das letzte Kräftemessen im Wildpark in der Vorsaison endete allerdings mit einem 2:0-Sieg der Gastgeber. Überhaupt tun sich die "Roten Teufel" extrem schwer gegen die Badener zu gewinnen. In den vergangenen 41 Jahren gelang dies nur zwei Mal! 

Meier ist der KSC-Flüsterer

Ein Wiedersehen mit seinem Ex-Klub wird es für Erwin Hoffer. Dieser bestritt im FCK-Trikot 24 Erstligaspiele und trat 14 Mal in der zweithöchsten Spielklasse gegen den Ball. Im Sommer 2013 endete seine Zeit auf dem Betzenberg.

Seitdem gab es fünf Duelle gegen Lautern, noch nie ging der Angreifer ohne Zählbares vom Platz. Doch es folgt das große Aber: FCK-Coach Norbert Meier hat den KSC bereits seit langer Zeit entschlüsselt. Zuletzt punkteten die Vereine des 58-Jährigen neunmal gegen die Karlsruher. Seine letzte Niederlage lässt sich auf den 15. Mai 2005 datieren. Damals hatte der MSV Duisburg mit 1:4 das Nachsehen. 

Und was sagt KSC-Coach Marc-Patrick Meister zum Gegner? "Ich bin aktuell auf der Fährte, dass wir uns gar nicht damit beschäftigen wollen, was beim Gegner los ist. Wir haben genug eigene Herausforderungen (Meister verzichtet bewusst auf das Wort "Probleme", Anm. d. Red), die ich mit den Jungs anpacken will und eine Lösung finden will. Das ist kompliziert genug. Es ist mit Sicherheit dieses prestigeträchtige Derby. Für uns ist es aber einfach wichtig, einmal wieder einen Sieg zu landen, um ein schönes Erlebnis zu haben. Ob das jetzt Lautern oder ein anderer Gegner wäre, ist eigentlich egal", so Meister.

Im Wildparkstadion kann man sich am Samstag auf eine stimmungsvolle Kulisse freuen. Kaiserslautern schöpfte sein komplettes Kartenkontingent aus und wird von 3.000 Fans unterstützt.

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