SpVgg Greuther Fürth - VfB Stuttgart
Fürths Veton Berisha (l) jubelt zusammen mit Andreas Hofmann.
Bild: Daniel Karmann
Abschied mit Anstand: Gelingt dem KSC gegen Fürth das Erfolgserlebnis?
Karlsruhe/Fürth
06.05.2017 15:00
Spiel eins nach dem sicheren Abstieg führt den Karlsruher SC am Sonntag (Anpfiff 13.30 Uhr) zur SpVgg Greuther Fürth. ka-news hat den Gegner im Vorfeld unter die Lupe genommen.

Wie geht man ein solches Spiel an? Die Badener haben sich fest vorgenommen, dass sie sich mit Anstand verabschieden möchten. Das ein oder andere Erfolgserlebnis soll noch her. Beim Tabellensechsten wird dies sicher nicht leicht, auch wenn die "Kleeblätter" zuletzt etwas schwächelten und nur eines der letzten fünf Spiele gewannen. 

Allerdings, und das ist eher die schlechte Nachricht, besticht Fürth mit Heimstärke. Letztmals vor eigenem Publikum verlor die Mannschaft von Trainer János Radoki am 16. Spieltag Mitte Dezember gegen St. Pauli (0:2). 29 von insgesamt 44 Punkten sammelte Fürth daheim. Dazu kommt eine große Kämpfermentalität, die erst am vergangenen Spieltag in Bielefeld unter Beweis gestellt wurde. In Unterzahl kam die Spielvereinigung noch zum 1:1-Ausgleich. Bereits kurz vor der Halbzeitpause war Benedikt Kirsch mit Rot vom Platz geflogen und ist nun für zwei Spiele gesperrt. Kein Wiedersehen gibt es dagegen mit Sebastian Freis. Der fällt wegen einer Knie-OP für den Rest der Saison aus. 

Fürth bastelt kräftig am Kader und braucht neuen Hauptsponsor

Gut möglich, dass die Karlsruher am Sonntag dagegen einen Eindruck ihres neuen Mannschaftskollegen Andreas Hofmann bekommen können. Der 31-Jährige ist in dieser Saison Stammkraft bei den "Kleeblättern", entschied sich dann aber seinen auslaufenden Vertrag bei den Franken nicht zu verlängern. Auch weitere Personalentscheidungen wurden in diesen Tagen getroffen.  Fürth trennt sich am Saisonende von Sebastian Mielitz, Ilir Azemi und Zlatko Tripic.

Auch neben dem Platz ist ein wichtiger Beschluss gefallen. So trennen sich Fürth und Hauptsponsor "Ergo Direkt" zum Saisonende. Damit muss sich der Klub möglichst Schnell auf Suche nach einem großen Geldgeber machen. Inwieweit diese Tatsache auch auf die Kaderplanung Auswirkungen hat, wird sich zeigen. Die Lizenz von der DFL haben die Franken jedenfalls "ohne wirtschaftliche Auflagen erhalten", wie sie selbst mitteilen. 


KSC vs. Fürth

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Das Hinspiel in Karlsruhe endete 2:1 für die Gäste. Ein Spiel, dass besonders Dimitris Diamantakos nicht so schnell vergessen wird. Er erzielte in der 80. Spielminute per Strafstoß noch den Anschluss. Als es dann in der Schlussminute einen erneuten Foulelfmeter gab, scheiterte der Grieche kläglich an Balázs Megyeri. Sollte es wieder zu einer Situation vom Punkt kommen, wird der Grieche dieses Mal nicht antreten - er gehört zur Gruppe der Spieler, die zur Oberliga-Mannschaft abgeschoben wurden. 

Das wird gerade bei ka-news heiß diskutiert:
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