Enrico Valentini
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Bild: Caro Reisenauer
KSC-Verteidiger Valentini: "Ich bin zuversichtlich, dass es noch besser wird"
Karlsruhe
11.10.2016 12:18
Enrico Valentini ist absolute Stammkraft beim Karlsruher SC. Der Alleskönner wird meist auf der Position des Rechtsverteidigers eingesetzt. Doch im Testspiel gegen Racing Straßburg vergangene Woche durfte er auf einer anderen Position ran. Trainer Tomas Oral probierte eine neue taktische Variante aus.

Unter Wettkampfbedingungen wurde ein 4:1:4:1 System getestet. Oral dazu: "Wir haben das ausprobiert, es könnte zukünftig durchaus einmal eine Option sein." Überraschend übernahm Enrico Valentini die Position des einzigen Sechsers, und er löste die neue Aufgabe durchaus ordentlich. Mit Valentini sprach Peter Putzing.

Herr Valentini, wie war es als alleiniger zentraler, defensiver Mittelfeldspieler in der Partie gegen Racing Straßburg? Sie mussten auf jeden Fall enorm viel laufen.

Laufen, das kann ich. Ansonsten: Es war zwar ziemlich ungewohnt, aber es hat Spaß gemacht. Es gab etliche positive Dinge, aber einige Diagonalpässe sind nicht so angekommen, wie ich das gerne gehabt hätte.

Haben Sie denn schon auf dieser Position gespielt?

Ja und nein. Auf der Sechserposition habe ich schon gespielt, aber noch nie allein, noch nie in einem 4:1:4:1.

Wäre das eine Option für die Zukunft?

Das entscheidet der Trainer. Und das verlangt noch viel Training. Da müssen noch Abläufe eingespielt werden. Wenn es für den Trainer eine Option ist, mich dort einzusetzen - dann bin ich bereit. Aber es ist auch klar: Wir haben etliche gute Leute für diese Position im Kader. Man denke beispielsweise nur an Grischa Prömel oder Franck Kom.

Wie würden Sie den momentanen Leistungsstand des Teams beschreiben?

Man hat in den Partien gegen Erzgebirge Aue und danach bei Fortuna Düsseldorf gesehen, dass die Abstimmung besser wird. Ich bin zuversichtlich, dass es weiter noch besser wird.

Jetzt steht die Partie gegen den 1. FC Nürnberg auf dem Spielplan, gegen Ihren Heimatverein.

Die ersten, großen Emotionen sind raus. Ich habe schon vier Begegnungen gegen den Club bestritten. Da ist das Spiel am Sonntag letztlich nichts Besonderes mehr.

Ihr Teamkollege Florian Kamberi ist sicher, dass da für den KSC etwas drin ist, obwohl der Club zuletzt aufsteigende Tendenz hatte.

Die aufsteigende Tendenz haben wir auch. Und: Natürlich ist da für uns etwas drin. Wir spielen im Wildpark, da wollen wir jede Partie gewinnen.

Die Fragen stellte Peter Putzing.

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