Stefan Mugosa und Charalampos Mavrias
Stefan Mugosa (L) und Charalampos Mavrias. Foto: Marius Becker/Archiv
KSC-Neuzugang Mugosa: "Werde alles geben, um erfolgreich zu sein"
Karlsruhe
14.02.2017 07:00
Keine drei Wochen ist Stefan Mugosa beim Karlsruher SC. Eine kurze Zeit, aber erlebt hat der Stürmer, der von 1860 München an den KSC ausgeliehen ist, schon einiges. Mit Mugosa sprach Peter Putzing.

In Bochum wurde der 24-Jährige eingewechselt und erzielte prompt per Kopf die KSC-Führung. Danach musste der KSC zu den Löwen – aber Mugosa war nicht im Kader. Der Grund? Im Leihvertrag wurde fixiert, dass der KSC eine Strafe in Höhe von einer Million bezahlen muss, sollte Mugosa bei den 60ern für die Blau-Weißen aus dem Badischen auflaufen. ka-news hat mit ihm nach dem Spiel gesprochen.

Haben Sie den Ärger und die Enttäuschung, verdaut, dass Sie bei den Löwen nicht mitmischen durften?

Ich bin gut drauf im Moment und habe generell ein gutes Gefühl, seit ich hier beim KSC bin. Deshalb war es natürlich umso ärgerlicher, dass ich leider nicht spielen konnte. Jetzt kann ich nächste Woche wieder dabei sein. Mich hat es aber trotzdem sehr geärgert, dass wir am Ende keinen Punkt mitgenommen haben.

Das Debüt in Bochum war ein Traumeinstand, oder?

Ja, das war ein super Einstand für mich. Generell ist es für einen Stürmer immer gut, zu treffen – und gleich im ersten Spiel,…umso schöner. Jetzt müssen wir schauen, dass wir unsere Treffer in den nächsten Spielen auch in Punkte ummünzen.

Jetzt dürfen Sie wieder spielen. Ihre Sturmkonkurrenten Hoffer und Diamantakos schossen in München nicht einmal auf das Löwen Tor. Rechnen Sie mit einem Startelfeinsatz?

Das entscheidet der Trainer. Ich weiß, dass ich, sollte ich spielen, alles geben werde, um für den Verein und meine Mannschaft erfolgreich zu sein. Und dazu kann ein Stürmer normalerweise am besten mit Toren beitragen.

Gegen Berlin muss ein Sieg her, sonst droht der Abstiegsplatz. Der Druck auf die Spieler ist enorm. Hemmt das?

Es ist ein sehr wichtiges Spiel für uns, und jeder weiß das. Aber wir haben in meinen Augen eine gute Mannschaft und sind in der Lage, Gas zu geben. Wir wollen alles reinhauen, um am Ende erfolgreich zu sein und das Spiel zu gewinnen.

Der KSC hat für Sie eine Kaufoption. Ist eine längere Zeit im Wildpark denkbar?

Ich hoffe ja. Ich bin sehr zufrieden hier, es passt alles - der Verein, die Mannschaft, das Trainerteam, das Umfeld. Jetzt steht aber erst einmal das aktuelle Geschehen im Vordergrund. Darum geht es jetzt.

Was muss sich ändern, damit KSC aus dem Abstiegssog rauskommt?

Wir müssen Punkte einfahren und unsere ordentlichen Auftritte belohnen. Das ist nicht einfach, aber wenn wir weiter gut arbeiten, dann bin ich zuversichtlich. Die zweite Liga ist eng, da kann sich vieles schnell ändern.

Slomka ließ bisher im 4-4-2 spielen. Ist Ihnen das egal? Oder bevorzugen Sie ein System?

Ich mag das 4-4-2. Für mich und meine Spielanlage ist es sehr gut. Es ist viel Arbeit für die Stürmer, aber wir kommen gut damit klar, sowohl in der Defensive als auch in der Offensive.

Wie viele Tore schießt Stefan Mugosa noch in dieser Saison?

So viele wie möglich - aber es geht darum, Punkte als Mannschaft zu holen und in der zweiten Liga zu bleiben. Und für mein Team und meinen Verein will ich natürlich mit Toren dabei helfen.

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